Recovery College Berlin führt erfolgreiche Pilotkurse durch!

4 Standorte, 5 Module, 8 Kursleitende und mehr als 40 Teilnehmende ergeben, ein erfolgreiches Pilotprojekt Recovery College Berlin (RCB). Aber von Beginn, denn ganz so einfach war es nicht.

Bei den Vorbereitungen galt ein straffer Zeitplan. Im Sommer begann die Organisation mit den gewonnenen Beteiligten die Kurse personell und inhaltlich zu planen. Dies verlangte neben Jobs, Verpflichtungen und alltäglichen Herausforderungen viel Einsatz von allen. Die meist nur abends stattfindenden Treffen waren geprägt von vielen Wünschen und Ideen, unterschiedlichen Meinungen und notwendiger Struktur im wachsenden Chaos. Die herausforderndste Aufgabe, möglichst alle grundlegenden Recovery-Themen in fünf Module zu packen, wurde schließlich mutig in komprimierter Form umgesetzt. Die Module beinhalteten relevante Themen wie Ressourcen, Resilienz, Selbstfürsorge, Grenzen und Sinnstiftung. Wichtig war dabei diesen Schlagwörtern ein Gesicht zu geben: knapper, aber wesentlicher theoretischer Input, praktische Übungen und vertiefende Gespräche. Parallel wurde Werbung für das RCB durch Flyer, im Internet und persönlich bei Trialog-Seminaren gemacht. Die entstandenen Module wurden ab Oktober in 90-minütigen Abendkursen in Kooperation mit dem Stadtteilzentrum Pankow, im Rathaus Lichtenberg und in zwei Kontakt- und Beratungsstellen in Treptow-Köpenick jeweils mit Tandem-Leitung durchgeführt. Jeder Kurs und jedes Modul zeichneten sich durch eine wohlwollende Atmosphäre und offene Kommunikation aus. Auch bei teilweise emotionalen Erfahrungen wurde mit ruhigem Verständnis und viel Herzlichkeit sowie Lachen reagiert.

Ein wunderschönes Feedback einer Teilnehmenden war: „Die gesamte Herangehensweise gibt mir Auftrieb.“ In diesem Sinne laufen nebenher bereits die Vorbereitungen für das nächste Jahr. Das Konzept bleibt, soll aber in weiteren Bezirken und mit konkreteren Themen und ausbauenden Angeboten erweitert werden. Das neue Programm wurde bereits über SEKIS online und das Fortbildungsheft angekündigt. Das große Ziel soll es sein 2027 komplett über Selbsthilfemittel finanziert zu werden. Und natürlich vielen Menschen die Vision des Recovery College, Hoffnung zu stärken und Gesundheitskompetenz zu verbessern, näher zu bringen.

Besonderer Dank für die Organisation gilt Burkhard Bröge und Freddy Nußbaumer.

Tina und Natasha im Modul IV des RCB

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